90. Geburtstag unserer Pfarrkirche

Liebe Gemeinde,

am 22. September 1912 konsekrierte der Breslauer Weihbischof Carolus Augustin feierliche unsere Kirche und übergab sie ihrer Bestimmung. In seiner Predigt am Tag der Einweihung sprach der Bischof folgendes Gebet:

"Heilige Schmerzensmutter, du unser Vorbild und Trost. Nimm unter deinen Schutz alle Wohltäter dieser Kirche, die zu ihrem Bau beigesteuert haben. Nimm unter deinen Schutz die Priester, die an dieser Kirche wirken werden. Nimm unter deinen Schutz all die reumütigen Sünder, die in dieser Kirche das Sakrament der Buße empfangen. Nimm unter deinen Schutz alle jungen Paare, die an den Stufen des Altares den Bund für das Leben schliessen.

Nimm unter deinen Schutz die Kleinen, die an diesem Taufstein das Bad der Wiedergeburt und das Brot des Lebens empfangen. Nimm unter deinen Schutz alle Mitglieder der Gemeinde. Immer wieder soll an dein mütterliches Ohr der Gruss klingen: Salve Regina, sei gegrüsst, Königin, Mutter der Barmherzigkeit."

So wie bei der Konsekration der Kirche schon für uns gebetet wurde, so sollten auch wir betend Fürsprache einlegen für alle, die vor uns hier in unserer Kirche gewirkt und gebetet haben. Wir sollten immer wieder beten für die Jungen und Älteren, die Gesunden und Kranken, die Traurigen und Fröhlichen, die Engagierten und Fernstehenden.

Bitten wir Maria, unsere Pfarrpatronin, immer wieder um ihr gutes Wort bei ihrem Sohn und gehen wir voll Vertrauen in die Zukunft.

Gottes Segen!

Ihr Pfarrer Michael Schlede

Unser Diakon, Winfried Schönfeld, wird per Dekret unseres Kardinals ab 1. September zusätzlich zu seiner Tätigkeit in der Justizvollzugsanstalt Charlottenburg auch als Seelsorger für die Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Tegel beauftragt. Das ist sicherlich ein schwerer Dienst, zu dem wir ihm viel Kraft und gutes Gelingen wünschen.

Wegen dieser neuen Tätigkeit wird unser Diakon in Zukunft nur noch einmal im Monat bei uns predigen und während der Woche selten vor Ort sein. Er fühlt sich in unserer Gemeinde wohl und braucht auch ein "Zuhause" wie Mater Dolorosa. So laden wir ihn ein, zu uns zu kommen, wann immer er kann und möchte. Herzlichen Dank für alle bisherige Mitarbeit und viel Gutes für die Zukunft.

 

 

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